35HD-DUAL-NAS
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Inhaltsverzeichnis |
Technische Daten
| Type | |
|---|---|
| CPU | |
| Memory | |
| Datenübertragung | Mbit/s |
| Schnittstelle | |
| Anschlüsse | |
| Festplatten | |
| Stromverbrauch | |
| Festplatten-Modus | |
| File Sharing | |
Bilder
Datei:35DUAL front.jpg Frontseite |
Datei:35DUAL.jpg Rückseite |
Übersicht
Aufbau
Technische Details
Einrichtung
ALLGEMEINE EINRICHTUNG MIT STANDARDFIRMWARE
Noch leer
ALTERNATIVE EINRICHTUNG MIT EINEM DEBIAN ETCH BETRIEBSSYSTEM
Debian Etch Betriebssystem Installation auf dem MRT DUAL NAS SATA (Stand 12.09.2008)
== Vorbemerkungen: ==
Lüftersteuerung
Die Lüftungssteuerung geht danach (noch) nicht mehr, da ich noch nicht herausgefunden habe, welche OS-Prozesse hier zur Steuerung notwendig sind.
Es ist aber ohnehin geschickter ein etwas besseres Steuerelement zu verwenden: Das da
[1]
Einfach die kleine Platine abstecken und das Teil zwischen Lüfter und Stromversorgung löten, irgendwo festschrauben, (bisschen weg von FP schadet nicht. So heiss wird die Sache auch wieder nicht… Zwischendurch kann man auch einfach die Zwischenplatine entfernen, dann läuft der Lüfter halt immer… Nen Server ist aber eigentlich eh immer an… Wen der Krach nicht stört…
Heatsinks Heat-Sinks für RAM und Prozessor wären auch nicht schlecht: 1 ITZMRHS1 Zalman RHS1 Kühlkörper (8 Stück) 9,90 EUR bei [2]
USB-Verteiler USB-Verteiler braucht ihr, wenn ihr USB-Sticks, externe Festplatten (brauchen eigene Stormversorgung) und Drucker dranhängen wollt.
Was man braucht
Ihr braucht: Linux (z.B. Ubuntu, wahrscheinlich geht’s auch per Live-Disk, dann braucht ihrs nicht auf dem PC installieren, schadet aber nicht, wenn mans im Dual-Boot hat).
Ein USB to Sata Adapterkabel (kost paar Euro), z.B bei [3]
Leere Festplatte(n)
DHCP aktiv auf eurem Router
FTP-Server (TFTPD32 für XP hat sich bewährt)
Wichtig, what you need to know:
Das NAS ist nach dem Umbau ein vollwertiger kleiner Server, auf dem nahezu alle Anwendungen laufen, die auch auf einem richtigen Server laufen. Das Problem ist, dass das Ding keinen Monitoranschluss, keine Maus, keine Tastatur usw. hat. D. h., Konfigurationen des Debian-Systems können nur über Telnet oder SSH erfolgen (oder eine andere Terminal-Methode). Wenn aber das NAS aus irgendwelchen Gründen nicht mehr hochfährt, dann hat man einfach ein massives Problem, denn man kommt ja nicht mehr drauf . Man kann allerdings die unten beschriebenen Schritte immer wiederholen. Die Trennung zwischen Betriebssystem und Daten verhindert in den meisten Fällen einen Datenverlust! OS neu drauf, Konfiguration neu machen, fertig, alles wieder da… . Auch wenn das Ding das jetzt alles kann, ist es nicht sehr komfortabel, wenn man speicherintensive Anwendungen damit fährt. Tolle Webmin-Sachen brauchen einfach ewig bis sie geladen sind oder Befehle ausgeführt wurden. Dafür ist das NAS schlicht zu klein, zu schlecht, zu langsam…
Vorbereitung der Hardware wie hier beschrieben:
[4] Geile Idee, vielen Dank an den Autor, genau so was hab ich gesucht!!!
Die zweite Festplatte kann mit gparted in Ubuntu gestaltet werden, wie ihr lustig seid. Ich würde als File-System auch ext2 verwenden! Ext3 hat eine Journaling Funktion und schreibt alle paar Minuten auf die FP, mit Spin-Down ist da nix mehr…
Man kann zum Flashen des RAM aber diese Beschreibung verwenden, es braucht kein Kabel oder so: [5] Kurzübersetzung des für uns relevanten Teils: Benötigte Firmware in den Flash schreiben Telnet Methode: Das Ramdisk Image wird geändert: Vorsicht bei den Arbeitsschritten! Ein NAS ohne funktionierenden Bootloader zu reaktivieren ist mühsam!!
Diese Vorgehensweise muss zu 100 % eingehalten werden, sonst klappts nicht, im Bootloader Menü solltet ihr sonst nirgendwo rumfummeln, hat Kill-Faktor fürs NAS!! Kurz: Kein Bootloader = kein Nas = JTAG Löten, Fummeln oder wegwerfen (bzw. schenkt es HWguru, der fummelt es wieder heil :-) -->Grüsse nach Wien :-) )
• In Windows muss ein FTP-Server installiert werden (z.B. tftpd32) • Verschieben das initrd.gz (ggf umbenannt in rd.gz) in das Root-Verzeichnis von tftpd32 (also /…/tftpd32/rd.gz) • Netzwerk auf 192.168.2.XY einrichten!! • CMD-Interface öffnen (StartAusführenCMD (Enter)) oder Putty benutzen. • Eingeben: 192.168.2.71 9000, nicht Enter drücken • NAS anschalten, sofort in CMD Enter drücken • Wenn die Nachricht am Bildschirm aufpoop STRG C drücken. GGF mehrfach wiederholen, man hat nur 3 Sekunden Zeit ab Start! Wenn mans gepeilt hat, kommt der Screen vom Bootloader. • Im Bootloader Menü die 4 drücken! Folgende Werte eingeben (mit enter jeweils bestätigen):
• Ramdisk, • 0x701A0000, • 0x00800000, • 0x00800000 „An image named blabla exists“ Y drücken (falls notwendig, bzw. hier nein drücken, falls ihr euch irgendwo bei den Werten vertippt habt…),
2 (=download by TFTP),
dann FTP-Server Adresse eingeben (die vom Rechner, wo TFTP drauf ist) z.B. 192.168.2.2, enter drücken, • rd.gz (bzw. den Names eures Images eingeben) eingeben enter drücken • Achtung: Nachdem der Upload-Vorgang gestartet ist, dauert das ganze eine Weile, bis die Daten verarbeitet sind! • Im Bootloader nach erfolgreichem Upload (es kommt ne Meldung) Menüpunkt 1 drücken oder einfach ausschalten. • Alternativ kann man hier auch gleich die Bootloader IP Adresse mal ändern, das Netzwerk immer auf 192.168.2. umzubauen ist mühsam, ich habs hier auf 192.168.1.50 gesetzt und komme im Notfall jetzt sofort an den Bootloader ohne erst rumzufrickeln…
Netzwerk/Router auf normale IP zurücksetzen!
Fertig? FP vorbereitet? Debian drauf? Ram geflashed?
Okay, nehmen wir Kontakt zum NAS auf:
Nas Anschalten, bisschen warten (ca. 2 Minuten). Die Festplatte rödelt nach ca. 2-3 Minuten mal etwas länger (so 2-3 Sekunden), dann sollte die IP des NAS im Netzwerk zu finden sein. Mit IP-Scanner suchen!
SSH-Verbindung über Putty NAS IP eingeben (z.B. 192.168.1.x, bzw. über Tool herausfinden, wie z.B. Advanced IP Scanner), Telnet auswählen
Login as: root Passwd: root
Wer Debian kennt, weiss jetzt eh wie es weitergehen muss, das folgende ist nur eine Anleitung für Neulinge, die in aller Kürze das wichtigste beschreibt:
Passwort von root ändern
nas:~# passwd ( Passwort ändern)
Tip: Wer keine Lust hat, die ganzen Befehle abzutippen, der kopiert sie (rechte Maustastekopieren, aber DAS wisst ihr ja alle ) In der Befehlszeile
von Putty, rechte Maustaste und oh Wunder, der Text wird einkopiert…
Devicemap für USB-Drucker, USB-Stick(s) und zweite Festplatte erstellen:
- 1: nas:~# cd /dev
- 2: nas:~# ./MAKEDEV hdb
- 3: nas:~# ./MAKEDEV hdc
- 4: nas:~# ./MAKEDEV usb
- 5: nas:~# ./MAKEDEV sda
- 6: nas:~# ./MAKEDEV sdb
- 7: nas:~# ./MAKEDEV sdc
Festplatten mounten, SWAP mounten, Verzeichnis für Logfiles (/var/log) auf USB Stick auslagern (damit wird verhindert, dass das NAS die ganze Zeit
die Festplatte benutzt, um dort Logeinträge zu erstellen):
nas:~# fdisk –l
(gibt Liste der verbundenen Festplatten und Sticks an, Werte merken)
nas:~# cd /etc nas:~# nano fstab
Beispiel einer FSTAB mit zweiter Festplatte (hdc) und USB Stick mit ausgelagertem Logbereich:
- UNCONFIGURED FSTAB FOR BASE SYSTEM
Festplatte Einhängepunkt Dateisystem Parameter1 Parameter2 Parameter3
/dev/hda1 / ext2 noatime 0 1 proc /proc proc defaults 0 0
- Swapspace is needed in most cases, 64 mb of ram isn't that much
/dev/hda6 none swap sw 0 0
- set up your data partition here, mount it to /storage/disk(x), create directories$
- via NFS or Samba
/dev/hda5 /storage/disk1 ext2 noatime 0 2 #Mountpunkt Datenbereich Platte 1 /dev/hdc5 /storage/disk2 ext2 noatime 0 2 #Mountpunkt Datenbereich Platte 2 /dev/hdc6 /storage/disk3 ext2 noatime 0 2 #Mountpunkt Datenbereich Platte 2 /dev/sda1 /var/log ext2 defaults 0 0 #Mountpunkt USB-Stick
An den Mountpunkten werden die unter fdisk –l aufgelisteten Festplatten (-partitionen) eingehängt. Es müssen unter /storage/ die entsprechenden
Unterverzeichnisse vorhanden sein:
nas:~# cd /storage nas:~# rm –r nas (Brauchen wir nicht, kann man aber auch einfach lassen) nas:~# mkdir disk1 nas:~# mkdir disk2 usw. UND nas:~# mkdir tmp !
Verzeichnis /var/log auf den USB-Stick kopieren, ist aber nicht zwingend notwendig:
(nas:~# mount /dev/sda1 /storage/tmp )
(euren USB Stick nach /storage/tmp mounten, ggf. Werte aus fdisk –l übernehmen)
(nas:~# cd /var/log) (nas:~# cp –r * /storage/tmp)
(Bisschen warten, ist nur USB 1.1, kopiert recht langsam!!)
nas:~# umount /dev/sda1 (WICHTIG!!) !
nas:~# mount –a
(jetzt werden alle Festplatten und der Stick, sowie die SWAP gemountet!)
nas:~# cd /storage nas:~# rm –r tmp
(brauchen wir nicht mehr)
nas:~# tune2fs –i 0 /dev/hda1
(keine Dateisystemprüfung beim Hochfahren, sonst kann es ev. ewig dauern, bis das NAS online ist. Kann unterbleiben, wenn der Server immer an ist, dann solltet ihr aber beim Reboot im Hinterkopf haben, dass es lange dauern kann!)
USER anlegen:
nas:~# adduser Mustermann
Sources editieren (hier holt sich DEBIAN ETCH seine Software und Updates her):
nas:~# nano /etc/apt/sources.list
Das da eintragen:
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib deb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free deb-src http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free
apt-get updaten *(Das ist der Installationsmanager bei Debian):
nas:~# apt-get update *(da rödelt er ein bisschen)
IP Adresse festlegen:
nas:~# cd /etc/network nas:~# nano interfaces
Beispiel:
# the loopback interface auto lo iface lo inet loopback
# the network interface auto eth0 iface eth0 inet static
address 192.168.1.3 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.1.255 gateway 192.168.1.1
Netzwerk neustarten: /etc/init.d/networking restart
oder
Erster SystemNeustart!!
nas:~# shutdown –h now
USB-Verteiler dranhängen, falls noch nicht passiert, Drucker dranhängen etc.
Anschalten: !!!Achtung, das kann u.U. recht lange dauern, bei den nächsten Reboots geht es dann schneller, ihr solltet die Festplatte jedoch ab und zu noch arbeiten hören! (bei mir hat es mal 40 Minuten gedauert…) Eventuell hat sich aufgrund der Neueinstellung der interfaces Datei die IP geändert! Prüfen mit AdvancedIPScanner…
Login entweder über neuen vorher angelegten User und danach:
nas:~# su root
oder gleich als root…
Weiter geht’s:
Samba- user anlegen (geht nur für user, die auch für debian angelegt wurden!):
nas:~# smbpasswd –a Mustermann usw.
Installierte Tools (installieren mit apt-get install XYZ): lynx (kleiner Text-Browser, sehr nützlich!), swat (Samba-Config-tool wird aufgerufen mit lynx http://localhost:901) cups (Drucker auf port http://localhost:631 -->Benutzeroberfläche aufrufen:
nas:~# lynx http://localhost:631 )
Installation eines HP-PSC 2210 Druckers (sollte für die meisten Drucker gehen…):
nas:~# apt-get install cupsys printconf hplip foomatic-filters-ppds foomatic-filters hpijs
ggf. smartmontools (Festplattencheck)
openssh-server (Verschlüsselter Zugriff über www) Hier unbedingt die Schlüssel ändern, sonst hat das System eine Sicherheitslücke!! Wird bei Installation aber automatisch erledigt!) Link zur Konfiguration von ssh weiter unten!
sane (Scanner über Netzwerk benutzen, auch unter Windows, da gibt’s nen kleines Programm für XP, heisst Scanimage) Probleme bei der Installation von libgphoto2-2? :
nas:~# rm /var/lib/dpkg/info/libgphoto2-2* nas:~# apt-get dist-upgrade
hddparm (Festplattenspindown), hier kann man die Spindownzeiten seiner Festplatten einstellen.
nas:~# apt-get install hdparm
Hard drive info:
nas:~# hdparm -i /dev/hda
Hard drive performance:
nas:~# hdparm -tT /dev/hda
Set spin down to 35 seconds:
nas:~# hdparm -S7 /dev/hda
spin down auf 35 Sekunden setzen, editiere /etc/hdparm.conf:
nas:~# nano /etc/hdparm.conf
/dev/hda {
mult_sect_io = 16
write_cache = off
dma = on
spindown_time = 120
}
Ausführen:
nas:~# update-rc.d -f hdparm remove nas:~# update-rc.d hdparm start 19 2 . stop 19 0 1 6 . (Der Punkt gehört dazu!!!)
nas:~# nano /etc/init.d/sysklogd
Hier eintragen:
SYSLOGD="-m 0" STRG X =Beenden, Speichern, y
Oder stattdessen
noflushd, das geht auch ganz gut
Bittorrent das kennt ihr ja alle . Da gibt es ein cooles script:
http://blog.emeidi.com/2005/11/bittorrent-unter-debian-linux.html
Man arbeitet in einem Screen (läuft weiter wenn man sich abmeldet) und schiebt Torrents, die geladen werden sollen einfach in ein Verzeichnis.
Der Download beginnt sofort
SSH einrichten:
http://www.debianhowto.de/doku.php/de:howtos:woody:ssh
Samba einrichten:
http://www.undertec.de/blog/2008/04/debian_etch_samba_mit_swat_ein.html
Xorg = Xwindow-system, remote desktop, d.h. man kann sich einen virtuellen Desktop bauen, man muss bei Putty dann noch was einstellen.
Ist eher was für Fortgeschrittene,allerdings nützlich, weil man dann z.B. mit Iceweasel im Internet surfen kann (was natürlich aufgrund des kleinen
Servers dann seeeehr lange dauert)
So jetzt habt ihr ein NAS, das über SSH sicher und verschlüsselt erreichbar ist, ihr könnt über Samba darauf zugreifen, Drucken und Scannen und
ihr könnt jetzt alles installieren, was euch einfällt. Jetzt ist es an der Zeit, sich richtig mit Linux auseinander zu setzen, denn jetzt steht euch die
Welt der Open-Source Anwendungen für euer Spielzeug zur Verfügung
Mein NAS läuft mit Debian inzwischen seit etwas über 2 Monaten (Stand 19.11.2008) absolut stabil! Ich habe allerdings zwei 2,5" Notebook-Platten drin, die sind so schön leise :-)...
Viel Spaß!!



