Daten per DM-Crypt unter Ubuntu verschlüsseln

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Installation von DM-Crypt

Zuerst wird das System auf dem neusten Stand gebracht bzw.Sourcelist aktualisiert mit

apt-get update -f
apt-get upgrade -f

und dann wird DM-Crypt (inclusive LUKS) per

apt-get install cryptsetup

installiert. Danach bestimmt man, welche Partition/Festplatte verschlüsselt werden soll (in diesem Beispiel /dev/sdc). Per Modprobe werden die benötigten Module geladen:

modprobe aes
modprobe dm-crypt
modprobe dm-mod
modprobe sha256

Ich kann nicht genau sagen, ob diese wirklich benötigt werden, am besten einfach mal testen.

Verschlüsseln des Device

Nun wird die Partition verschlüsselt:

cryptsetup -c aes-lrw-benbi -y -s 384 luksFormat /dev/sdc

in diesem Beispiel wird als Verschlüsselung AES (-c aes-lrw-benbi) mit 256 Bit (-s 384, die 384 werden intern heruntergerechnet) genutzt. Der Schalter -y sorgt dafür, dass das Passwort 2x eingegeben werden muss.


Öffnen des Containers

Nun kann man den verschlüsselten Bereich per

cryptsetup luksOpen /dev/sdc cryptomap

öffnen, mit

mkfs.ext3 /dev/mapper/cryptomap
mount /dev/mapper/cryptomap /data

formatieren und auf ein beliebiges Verzeichnis mounten (hier ext3 und /data).

Schließen des Containers

Sollte der Rechner rebootet werden, ist der Container danach geschlossen und muss neu geöffnet werden. Natürlich ist es auch möglich, den Container im laufenden Betrieb zu schließen:

umount /data
cryptsetup luksClose cryptomap


Verschlüsseln einzelner Bereiche

Falls gewünsch, kann man auch nur einzelne Bereiche verschlüsseln. Dazu einfach eine Datei per

dd if=/dev/urandom of=/secure_container bs=1M count=500

erstellen. Hier wird eine 500 MB große Datei (/secure_container) erstellt, die mit beliebigen Zeichen vollgeschrieben wird. Nun noch auf ein Loopbackdevice mappen

losetup /dev/loop0 /sec_container

und im oben beschriebenen Ablauf /dev/sdc durch /dev/loop0 ersetzen.