LinkStation Mini
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Technische Daten
| Type | |
|---|---|
| CPU | 500Mhz |
| Memory | 128MB |
| Datenübertragung | 10/100/1000 Mbit/s |
| Schnittstelle | SATA |
| Anschlüsse | 1 USB2 |
| Festplatten | 2 |
| Stromverbrauch | ~10 W |
| Festplatten-Modus | JBOD, RAID 0, RAID 1 |
| File Sharing | SMB, FTP, HTTPS, HTTP, AFP |
Bilder
Übersicht
Die LinkStation Mini gibt es, wie bei Buffalo üblich, nur vorbestückt und leider nicht als Leergehäuse. Angeboten wird das Gerät im Moment entweder mit 2x 250GB oder mit 2x 500GB.
Das Besondere ist jedoch, dass es sich um 2,5 Zoll Festplatten handelt. Entsprechend klein fallen mit 13,5 x 8 x 4 Zentimeter auch die Abmessungen des Geräts aus, was nicht nur daran liegt, das Notebook-Festplatten verbaut wurden, sondern auch an der Tatsache, dass deshalb auf zusätzliche Lüfter verzichtet werden konnte.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Zum einen wie schon angesprochen ein äußerst kompaktes Gehäuse, welches auch noch praktisch lautlos arbeitet und zudem mit einem Stromverbrauch von lediglich ca. 10 Watt auskommt.
Aufbau
Auf der Frontseite gibt es einen "LinkStation" Schriftzug, der beim Hoch- und Runterfahren des Betriebssystems blau blinkt. Im Betriebszustand leutet der Schriftzug konstant blau. Eine grüne LED gibt Aufschluss über die Netzwerkaktivität.
Auf der Rückseite befindet sich ein Schalter für die Betriebszustände EIN/AUS/AUTO, sowie ein USB- und ein RJ45-Anschluss und eben die Buchse für den Stromanschluss. Außerdem gibt es auf der Rückseite und an der Seitenwand ein Öse für ein Kensington-Schloss.
An der Oberseite befindet sich noch ein Funktionstaster. An den Seiten und der Rückseite verfügt das Gerät über Lüftungsschlitze.
Technische Details
Zum Einsatz kommen im Testgerät zwei Hitachi Travelstar 5K500 500GB Festplatten (HTS545050KTA300) mit 5400U/min und 8MB Cache. Die Platten können entweder als JBOD einzelnd angesprochen werden, oder im Verbund als RAID 0 oder Raid 1. Als Dateisystem kommt XFS zum Einsatz.
Die Energieversorgung übernimmt ein externes Netzteil (5V, 3A) welches mit 6,5 x 5 x 2,5 Zentimeter ebenfalls äußerst kompakt ausfällt.
Die LinkStation Mini bietet einen DLNA- und einen Printserver. Zugreifen kann man auf das Geräte über SMB, FTP oder über HTTPS.
Einrichtung
Die Standardfunktionen lassen sich über ein übersichtliches aber etwas träges Webinterface sehr einfach einstellen. Die Uhrzeit läßt sich bequem über einen Zeitserver synchronisieren. Die IP-Adresse läßt sich entweder manuell konfigurieren oder von einem DHCP-Server beziehen. Zusätzlich laßt sich noch die Ethernet-Frame-Größe festlegen.
Dann noch kurz falls gewünscht ein RAID und eine Freigabe anlegen, fertig. Mehr ist erst einmal nicht notwendig. Wenn kein RAID-Set angelegt ist, werden die Platten als JBOD (Just a Bunch Of Disks) angesprochen.
Wer möchte kann mit der Box natürlich noch sehr viel tiefer in die Konfiguration gehen. So ist es unter anderem möglich, die NAS in ein Active Direktory einzubinden und den Windows Domänencontroller als Authentifizierungsserver zu verwenden. Es lassen sich aber natürlich auch beliebige Berechtigungsgruppen auf dem NAS einrichten und diesen Gruppen bestimmte Berechtigungen vergeben.
Detailierter konfigurieren lassen sich natürlich auch der Webzugriff auf die NAS und der integrierte Medienserver. Am Druckserver läßt sich nicht sonderlich viel einrichten. Aktivieren bzw. Deaktivieren und die Druckerwarteschlange löschen, mehr ist aber auch nicht notwendig.
Interessant ist noch die Möglichkeit andere LinkStation-Geräte im Netz als Backupziel für frei konfigurierbare Sicherungsaufträge zu verwenden und die zyklische Emailbenachrichtigung an bis zu fünf Empfänger über den Backup- und den Festplattenstatus. Außerdem kann man sich beim Ausfall einer Festplatte informieren lassen.
Etwas fummelig ist die Konfiguration des Webzugriffs auf die NAS. Es lassen sich zwar eigene DNS Konfigurationen verwenden, einfacher ist es jedoch, auf die NAS über die Adresse http://buffalonas.com zuzugreifen. Unter dem Link einfach den Namen der eigenen NAS eingeben und schon ist man auf der dafür konfigurierten Freigabe. SSL-Verschlüsselung ist auf Wunsch natürlich auch möglich. Auf den zugreifenden Clients ist keine Software notwendig. Wenn man allerdings die sehr nützliche AutoPowerOff Funktion nutzen möchte, muss der "NASNavigator" auf den Clients installiert sein. Befindet sich der Netzschalter an der NAS auf der Stellung "AUTO" bleibt die NAS solange aktiv wie sich ein Client mit installiertem "NASNavigator" im Netz befindet. Wird der letzte Rechner im Netz mit installierem "NASNavigator" heruntergefahren, fährt auch die NAS herunter. Ist der erste Rechner mit installiertem "NASNavigator" im Netz wieder aktiv, fährt auch die NAS wieder hoch.
Performance
- Die Festplatten wurden als JBOD (Just a Bunch Of Disks) verwendet.
- Als Filesystem kam XFS zum Einsatz.
- Als Festplatten waren zwei 500GB HITACHI Travelstar Festplatten mit 5.400U/Min. und 8MB Cache verbaut.
Die NAS benötigt ca. 50 Sekunden bis sie nach dem Einschalten bereit ist. Genauso lange braucht sie auch zum herunterfahren.
Fazit und Vergleich
Während dem Test war die LinkStation Mini wie folgt konfiguriert. Als Vergleich anbei auch die Werte einer IcyBox 4220-B.
LinkStation Mini
- Die Festplatten wurden als JBOD (Just a Bunch Of Disks) verwendet.
- Als Filesystem kam XFS zum Einsatz.
- Als Festplatten waren zwei 500GB HITACHI Travelstar Festplatten mit 5.400U/Min. und 8MB Cache verbaut.
Icy Box 4220-B
- Die Festplatten wurden als JBOD (Just a Bunch Of Disks) verwendet
- Als Filesystem kam EXT3 zum Einsatz.
- Als Festplatten waren zwei 250GB Seagate Baracuda Platten mit 7.200U/Min. und 16MB Cache verbaut.
Getestet wurde mit einem VISTA Ultimate 64-Bit Rechner mit NTFS-Dateisystem.
Der Rechner, der Switch und die NAS waren jeweils mit Gigabit (Netgear GS1005) konfiguriert.
Persönliches Fazit
Das Gerät ist ab ca. 350,- Euro bei diversen Internetshops erhältlich. Für diesen Preis könnte die NAS etwas schneller sein, nicht nur beim Zugriff auf die Freigaben, sondern auch das Webinterface könnte etwas flinker sein. Man sollte allerdings bedenken, dass in dem Gerät Notebookfestplatten verbaut sind, die mit lediglich 5.400U/Min. arbeiten und nur mit 8MB Cache ausgestattet sind. Von daher geht der Zugriff denke ich in Ordnung.
Konkurenzlos ist das Gerät in Punkto Geräuschentwicklung und Mobilität/Platzbedarf. Das Gerät ist wirklich absolut lautlos und selbst bei Dauerbetrieb ist der fehlende Lüfter kein Problem. Wer also auf die Geräuschentwicklung Wert legt, kommt an der LinkStation Mini nicht herum.



