Raidsonic: Firmware

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Wissenswertes zur Firmware von Raidsonic

Auf den NAS-Geräten von Raidsonic (Ausnahme IB-NAS900 Serie) wird ein embedded Linux als Betriebsystem eingesetzt. Sobald man sich Zugang über telnet oder ssh verschafft, kann man dieses fast beliebig erweitern.

flash-Speicher

Das Betriebssystem ist fix im flash-Speicher verankert, was den Vorteil hat, dass es fast unmöglich ist, das OS zu zerstören, denn spätestens beim nächsten Reboot, wird es wieder vom flash eingelesen. Der Nachteil lieget darin, dass Änderungen, die bewusst vorgenommen werden, ebenfalls nach einem reboot wieder verschwunden sind.

Sausalito

Sausalito ist ein Werkzeug, um Änderungen, die über die Bedienungsoberfläche (webinterface) vorgenommen werden - also neue user, shares, passwörter, etc. - erhalten bleiben.
Sausalito speichert die Daten in kleinen Dateien auf der Festplatte ab. Am Ende des Bootvorgangs läuft der "Constructor" durch, der diese Daten wieder ausliest und in das Basis-Betriebssystem integriert.

Software-Pakete

Die meisten Geräte werden von Raidsonic mit einer Paket-Installations-Automatik ausgestattet, die es erlaubt, zusätzliche Software-Pakete per drag&drop zu installieren. Gegebenen Falls muss ein Upgrade auf die hierfür erforderliche "offene Firmware" durchgeführt werden.
Einige Pakete (und auch die "offene Firmware") finden sich auf der RS-homepage, Pakete die von der Community entwickelt wurden sind im IB-4220-B wiki zu finden. Diese wurden ursprünglich ausschließlich für das IB-NAS4220-B entwickelt, funktionieren jedoch alle auch auf dem IB-NAS4210-B und ev. auch auf den Geräten der 1000er und 2000er Serie (einfach ausprobieren).
Die Installation ist einfach: Das Paket in den Ordner public/applications/new_software kopieren (wenn keine "offene Firmware" installiert ist, fehlt dieser Ordner!) und neu starten. Manche Pakete stellen eine Bedien-Schnittstelle über die web-Oberfläche zu Verfügung, andere sind ausschließlich über die Konsole zu bedienen.

Konsole

Als Konsole wird die Kommandozeile bezeichnet, über die man direkten Zugang zum System hat. Zugang zur Konsole erhält man über telnet oder ssh. Falls der telnet-server nicht aktiv ist (hängt von der Firmware ab), erst mal nachsehen, ob ein ssh-server integriert ist (>>Network Services >>SSH Server) und diesen aktivieren. Falls er nicht dabei ist, gibt es einen ssh-server zum Nachinstallieren von Raidsonic, oder man installiert optware und hat somit einen open-ssh Server auf der Box laufen.

Die gängigste Software für windows ist putty für den Konsolenzugang und winSCP, um Dateien auch auf Betriebssystem-Ebene kopieren zu können. Der integrierte ssh-server macht beim Kopieren über winSCP ev. Probleme. Dann auf den optware/openssh-server umsteigen.

Als Nutzer "admin" kann man eigentlich nicht viel nachhaltig kaputtmachen; den Zugang als "root" sollte dagegen nur nutzen, wer (wirklich!) weiß, was er tut. Das Passwort für beide Zugänge ist dasselbe - entweder "admin" (die Werkseinstellung) oder das, was (über die Weboberfläche) gewählt wurde.

Ein paar Linux-Basics finden sich hier.


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