Testvergleiche

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Für eine ausreichende Untersuchung der Leistungsfähigkeit des NAS sollte das ganze System (Festplatten-Serverhardware-Netzwerkkarte-Switch-Netzwerkkarte-Client-Festplatte) auf Engpässe überprüft werden, um diese nicht gleich dem NAS anzuhängen. Die Testergebnisse sollten größtenteils standardisiert durchgeführt werden und in einer Tabelle eingefügt werden. Folgende Daten sollten mit den Messergebnissen korreliert werden (feel free to add additional details):

  • NAS-Hardware und verwendete Hardware auf dem Client
  • Einstellungen und Setup des Netzwerks (verwendete Netzwerkkarten/Kabeltyp und -länge/Switches, Buffer-Size, Trunking, Jumbo-Frames, ...)
  • Dateisystem und sonstige Einstellungen auf der Serverseite
  • Versionen der verwendeten Treiber/Betriebssystem/Software/Firmware/Services soweit bekannt
  • Übertragungsprotokoll


Inhaltsverzeichnis

Benchmark

Für Windows als Server/Client kann cygwin verwenden werden.

System

Zuerst sollte der NAS und Client auf Engpässe geprüft werden.

dd if=/dev/zero of=/dev/null bs=1M count=1000

Dabei die entsprechenden Blockgröße (blocksize) und Anzahl der Elemente (count) variieren, die für die Messungen der Festplatte verwendet werden soll. Wenn dabei Werte unter 10Mbyte/s herauskommen sollten, könnte vielleicht eine Anfrage bei einem technischen Museum Aussicht auf Erfolg haben.

Weitere Test des Systems können mit der phoronix-test-suite unternommen werden.

Festplatte

Für die Festplatten verwenden wir den gleichen Befehl, nur wird für das Ziel (of=) eine Datei auf der entsprechenden Festplatte verwendet. (Wer die Festplatte noch nicht beschrieben hat kann auch die rohe Schreibgeschwindigkeit ohne Filesystem überprüfen, dann einfach z.B. of=/dev/sda verwenden, "'ACHTUNG'" Dabei wird das erste GB der Festplatte mit Nullen gefüllt, dabei auch der MBR.)

dd if=/dev/zero of=/mnt/disk/1Gigabyte.zero bs=1M count=1000

Die Ausgabe (fett gedruckte Wert) zeigt uns die sequenzielle Schreibgeschwindigkeit des Verbunds CPU-Controller-Platte.

1000+0 Datensätze ein
1000+0 Datensätze aus
1048576000 Bytes (1,0 GB) kopiert, 9,65951 s, 109 MB/s

Für die Lesegeschwindigkeit steht ein Neustart an, da die Daten noch im Speicher vorrätig sind. Nachdem das System hochgefahren und im idle-Zustand ist:

dd if=/mnt/Festplatte/1Gigabyte.zero of=/dev/null 

Dabei muss beachtet werden, dass je nach Position auf dem Platter der Festplatte und Größe der Dateien die Transferrate unterschiedlich ist. Dies soll nur zur groben Einschätzung dienen. Diesen Durchsatz muss der Rechenknecht verarbeiten und an die Netzwerkkarte weiterleiten.

Einfacher dürfte es mit anderen Tools gehen.

iozone --help

Weiter Möglichkeiten

hdparm -tT für den Cache
time cp file1 /dev/null
diskinfo -tv ad4

...

Netzwerk

siehe Datendurchsatz in Netzwerkkarten

Nachdem wir gewährleistet haben das der Datendurchsatz unseren Erwartungen entspricht steht der Überprüfung der Datenübertragungsprotokolle nichts mehr im Wege.

NFS einbinden, dann

time cp DateiaufdemServer DateiaufdemClient

SCP

time scp root@192.168.0.1://mnt/disk/1Gigabyte.zero /home/1Gigabyte.zero

FTP

time ftp ....

SFTP

time ...

SMB

...

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